CVJM-Hockey-Wochenende für Schüler und Teenager

Am zweiten Märzwochenende erlebten 28 begeisterte CVJM-Hockey-Spieler und -Spielerinnen zwischen acht und fünfzehn Jahren ein sportliches Wochenende in dem schon bekannten Freizeithaus in Niederdieten, das von 9 Mitarbeitenden vorbereitet und durchgeführt wurde.

Dieses Mal war die Vorfreude besonders groß, weil die Freizeit im letzten Jahr einfach schon so viel Spaß gemacht hatte. Mit mehr Kindern, aber auch mehr Mitarbeitenden, starteten wir am Freitag ins Wochenendvergnügen. Yvonne unsere Küchenfee und Hausmutter für das Wochenende war schon vorgefahren und als wir mit den Kindern ankamen, waren die Namensschilder an allen Türen angebracht und das Haus roch lecker nach Abendessen. Es war der Abend der Challenges. Die erste Herausforderung bestand darin 9 Mädchen in ein sechser Zimmer zu quetschen. Diese wurde schon mit Bravour gemeistert und tatsächlich wollte keins der Mädels in ein freies Bett im anderen Mädchenzimmer umziehen. Die nächsten Challenges warteten beim Abendprogramm. Nach den gemeinsamen Kennenlernspielen wurde die Gruppe getrennt in 11-15jährige und 8-10jährige + ein 6jähriges Mitarbeiterkind und ein Challenge folgte dem nächsten. Bei den Großen ging es um Wahrheit und Lüge, Telefonchallenges und manche mehr, während die Kleinen mit Zungenbrechern und Schwanfiguren gegeneinander antraten. Der Abendabschluss kam für viele zu schnell. Hier hörten wir die erste Geschichte von Paulus, der im Laufe des Wochenendes noch einige folgen sollten. Die Nächte waren für einige zu kurz. Das fiel vor allem bei der jüngeren Gruppe beim Floorballspielen am Samstag auf, aber bis zum Mittag war das dann auch überwunden und es konnte den ganzen Nachmittag weiter trainiert und gespielt werden. Anfänger und Fortgeschrittene hatten gleichermaßen Spaß am Spiel und bei einem Mini-Turnier Groß gegen Klein konnten beide Seiten zeigen, was sie gelernt haben. Die Großen durften nur nach einem Pass ein Tor schießen und es war schon erstaunlich wie schwer das war gegen die sehr gut stehenden Kleinen durchzukommen. Am Ende war es für beide Seiten eine wirklich spannende und positive Erfahrung. In der letzten Stunde wurde dann aber wieder innerhalb der Gruppen gegeneinander und vor allem miteinander gespielt und zumindest den Jüngeren war anzumerken, dass es dieses Mal ein langer Floorballtag war. Nach dem gemeinsamen Aufräumen ging es zurück, wo wieder ein tolles Essen auf die Kleinen wartete, während die Großen nach einer Dusche in ihre Verkleidungen schlüpften und sie sich für das Krimi-Dinner bereit machten.

Alle verkleideten sich nach bestimmten Charakteren, deren Beschreibung sie im Vorfeld von Birgit erhalten hatten und mussten dann den ganzen Abend diese Figur verkörpern. Zusammen an drei Tischen versuchten sie während verschiedener Menüs herauszufinden, wer der Mörder eines Professors war. Eine Teilnehmerin war zum Beispiel sehr glücklich über ihre Rolle als Studentin der Kryptologie, die einer geheimen Sekte angehörte, die sich gegen den Gebrauch und das Besitzen von Waffen ausgesprochen hatte und das Peace Zeichen als Tattoo am Unterarm trug. Im Laufe des Spiels kam heraus, dass mehrere Personen dieses Zeichen trugen. Es gab aber auch noch eine Bürgermeisterin, Ärzte, Krankenschwestern, Börsenhaie, Notare und diverse andere Gestalten. An drei Tischen saßen die Teenager mit Line und Björn (unter Leitung von Birgit) zusammen und versuchten herauszufinden, was die anderen wussten, um zusammen dem Mord, bzw. dem Mörder auf die Spur zu kommen. Der Mörder war übrigens Till, als Gärtner. Er hat sich auch so gut verkauft, dass ihn eigentlich bis fast zum Schluss niemand verdächtigt hatte. Dabei war es doch klar: Der Mörder ist immer der Gärtner (dieser Ohrwurm hängt nun 3 Tage später immer noch in meinem Ohr herum). Es war ein wirklich tolles Erlebnis, abgerundet durch liebevoll arrangierte Tische und dem tollen Essen. Aber vor allem natürlich, weil es so eine harmonische Gruppe von 18 Teenagern war.

Die kleineren Kinder wurden von Tanja und Holger in das Römerreich entführt und am Ende von Wagenrennen, Wege auf Bierdeckeltürmen legen und mehrstöckige Gebäude bauen... noch zu einem Fackelzug nach draußen geschleppt. Dort kamen sie in den Genuss von Holgers ganz eigener Version einer gemeinsamen Geschichte von römischen Heerlagern und Niederdieten. Es war fast Vollmond und weißes Licht schien auf unseren Fackelzug. Das war alles sehr stimmig und schön. Auch wenn die wilde Horde mit ihrer Diskutierfreudigkeit nicht ganz ohne war und es heiße Kämpfe um Recht und Unrecht gab.

Am Sonntag sollte es noch viel freie Spielzeit geben und natürlich den Abschluss der Paulusgeschichte. Im Gottesdienst lernten wir über ein Theaterstück mehr über Paulus in Athen und erfuhren, dass Gott für uns da sein möchte. Dazwischen gab es Lieder und Gebeten, Gesprächsrunden für die Großen und eine Bastelstunde für die Kleinen. Es war ein gelungenes Ende der Freizeitgestaltung. Aber es war noch nicht ganz das Ende. Die freie Spielezeit winkte und die Sonne lachte vom Himmel und die meisten waren vor dem Mittagessen draußen und spielten Intercrosse. Nach gemeinsamen Essen und Aufräumen gab es noch die Abschlussrunde mit einem deutlichen Daumen hoch für diese erlebnisreiche Freizeit.

Bilder vom Wochenende


Datum
17.03.2017
Alter:
248 days
Autor
Julia Wackerbarth